Archive for the ‘Umwelt’ Category

Müllkippe Meer – Sterben unsere Ozeane?

Do. 14.06.2018, 19:30 Uhr – 21:30 Uhr
Franziskushaus/Mehrgenerationenhaus, Klostergasse 5 a, Bensheim <https://www.google.de/maps?q=Klostergasse%205%20a,64625%20Bensheim>

Seit Menschengedenken wird das Meer für die Müllentsorgung missbraucht, doch ein Bewusstsein, dass die Meere nicht als Müllkippe für den Abfall der Menschheit dienen können, hat sich leider erst in den letzten ca. 50 Jahren sehr zögerlich entwickelt.
Trotz vieler nationaler und überstaatlicher Regelungen ist es nicht gelungen die Meeresverschmutzung einzudämmen, wie dies notwendig wäre, um letztendlich das Leben auf der Erde nicht weiter zu gefährden. Allgegenwärtig ist die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll. Mehr als 80 % des Gesamtmülls in den Ozeanen besteht aus diesem Material.
Jedes Jahr werden 8 – 10 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane eingetragen. Die Gesamtmenge dieses Stoffes in allen Weltmeeren beträgt ungefähr 160 – 200 Mio.t. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Mikroplastik zu, dessen schädliche Wirkung bis heute nicht abschließend erforscht ist. Es wird wird auch auf andere Giftstoffe eingegangen, deren Problematiken weitgehend unbekannt sind und unsere Meere nachhaltig schädigen. Dazu zählen u.a. Quecksilber, Öl, radioaktive Stoffe sowie Überdüngung der Meere durch Nährstoffzufuhr in Abwässern.

Was muss getan werden, um die katastrophale Entwicklung umzukehren.

Filmausschnitte illustrieren die Informationen, die Ulrich Grom vorbereitet hat.

*Veranstaltungsort: *Klostercafé im Franziskushaus

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TTIP und andere Freihandelsabkommen

Das Umweltinstitut München berichtet:
Vor zwei Monaten setzte US-Präsident Obama ein Signal für den Klimaschutz und stoppte Pläne zum Bau der Pipeline „KeystoneXL“, die Öl aus Teersanden von Kanada in die USA transportieren sollte. Die Entscheidung war ein Sieg für die Umweltbewegung in Nordamerika […]

Der kanadische Rohstoffkonzern TransCanada holt jedoch zum Gegenschlag aus und präsentiert eine 15 Milliarden Dollar schwere Schadensersatzklage. Das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA ermöglicht diese Klage vor einem mit drei AnwältInnen besetzten Schiedsgericht.

Dies zeigt einmal mehr, worauf sich die EU mit den Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA einlassen würde. Der Fall beweist auch, dass Kanada keinesfalls ein harmloser Partner für ein Investitionsschutzabkommen ist: Die kanadische Rohstoffindustrie ist weltweit dort aktiv, wo es besonders dreckig wird und setzt ihre Interessen rücksichtslos durch.

Mehr dazu: 15-Mrd.-Dollar-Klage gegen Umweltschutz

Die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 haben die Staats- und Regierungschefs auf dem UN-Gipfel in New York die „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Damit wollen sie bis zum Jahr 2030 globale Herausforderungen wie Hunger und Armut, soziale Ungleichheit, übermäßigen Ressourcenverbrauch und den fortschreitenden Klimawandel bewältigen.

„Wir verpflichten uns, auf dieser großen gemeinsamen Reise, die wir heute antreten, niemanden zurückzulassen.“ So lautet eine zentrale Zusage. In dem Dokument unter dem Titel „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ http://www.un.org/depts/german/gv-70/a70-l1.pdf verpflichten sich alle Nationen, unsere Welt in den nächsten eineinhalb Jahrzehnten grundlegend zum Positiven zu verändern (mehr…)

Kernelement der 2030-Agenda sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG), die den Staaten in den kommenden 15 Jahren als Handlungsrahmen für die Gestaltung nachhaltiger Entwicklung weltweit dienen werden. Die 17 Ziele der Agenda sollen dazu beitragen, allen Menschen weltweit ein Leben in Würde zu ermöglichen. (mehr…)

Müll im Meer

„Über 100 Millionen Tonnen Abfall befinden sich nach Schätzungen derzeit in unseren Weltmeeren. Weitere 25 Millionen Tonnen Kunststoffmüll kommen vermutlich jährlich hinzu. Auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche treiben durchschnittlich 13.000 Plastikmüllpartikel“  (aus eco@work  Öko-Institut)

Vermeidung ist dringend. Ruanda ist nach unseren Kenntnissen der einzige Staat, der Plastikbeutel verboten hat.

Wassermangel ein zentrales Menschheitsproblem

In der Dezember-Sitzung des Bensheimer Nord-Süd-Forums stand das Thema Wasser
im Mittelpunkt. Ulrich Grom, Mitglied beim Nord-Süd-Forum und Amnesty
International, berichtete in einem fast einstündigen Vortrag über viele Aspekte,
unter denen Wasser betrachtet werden kann. Neben der Hydrologie beschäftigen
sich eine Vielzahl von Wissenschaften, von der Meteorologie über die Biologie, der
Meeresforschung, Astronomie bis hin zur Friedens- und Konfliktforschung mit dem
Wasser.

Erstaunliche Zahlen und Fakten konnte der Referent nennen, die kaum
jemandem bekannt sein dürften, die aber das Ausmaß eines derzeit noch weltweit
unterschätzen Problems dokumentieren. Knapp 1,4 Milliarden Kubikkilometer
Wasser gibt es auf der Erde, wenn man alle Ressourcen zusammenrechnet. Dazu
gehören das Salzwasser der Meere ebenso wie das Süßwasser in den Seen und
den Flüssen, das Eis der Antarktis sowie die Gletscherschilde Grönlands und alle
unterirdischen Wasserspeicher der Erde.
Jeder Tropfen des Wassers auf der heutigen Erde kam während einer Phase der
Entstehungsgeschichte dieses Planeten, nämlich in einem Zeitraum vor 4,3 Mrd. –
3,9 Mrd. Jahren, durch ein Dauerbombardement von Kometen und Meteoriten, die
zum größten Teil aus Wasser bestanden, auf die Erde.

Von der riesigen Menge Wasser sind lediglich 2,5 % Süßwasser, das zu 61 % im Eis
der Antarktis, ca. 6 % in den Gletschern Grönlands und über 30 % in unterirdischen
Erdschichten gebunden ist  Auch in der Atmosphäre befinden sich ständig 13.000
km3 Wasser. Diese Wassermemnge ist uns praktisch nicht zugänglich.

Wasser kann, rein geologisch betrachtet, auch nicht verloren gehen, da die
Erdatmosphäre eine natürliche Grenze darstellt. Es verdunstet und wird Bestandteil
des Wasserkreislaufs oder versickert im Boden und sammelt sich in den
unterirdischen Speichern, wo es als Quelle wieder zutage tritt. Der hochkomplexe
Wasserkreislauf stellt nicht nur die Trinkwasserversorgung sicher, sondern ermöglicht
erst ein Klima auf der Erde.

Das Wasser ist auf der Erde extrem ungleich verteilt, was eine Menge Probleme
für die gesamte Menschheit mit sich bringt. Eine wachsende Weltbevölkerung
und ein ständig größer werdender Wasserverbrauch sind ebenso ein Problem, wie die
klimatischen Veränderungen, die mehr Wasser der Ozeane verdunsten lassen
aber leider so abregnen lassen, dass es immer wieder zu Überschwemmungen kommt.
Die höhere Verdunstungsrate des Indischen und Pazifischen Ozeans bringt Australien,
dem trockensten Kontinent der Erde, nichts, wenn das Wasser in Bangladesch abregnet,
das sowieso in Monsunregenfällen schier ertrinkt. Eines der größten Probleme ist
dann gegeben, wenn Wasser zu Abwasser wird, zwar nicht verschwindet,
aber als Wasserressource nicht mehr zur Verfügung gestellt werden
kann, da eine Reinigung unterbleibt. Fast 95 % des weltweiten Abwassers wird nicht
gereinigt und fließt ungeklärt in Meere, Seen oder Flüsse. Zudem hat die globale
Erderwärmung in vielen Dürreregionen der Erde dazu geführt, dass nicht mehr
zu wenig, sondern überhaupt kein Wasser mehr gefördert werden kann. Brunnen
versiegen gänzlich, weil Regenfälle über Jahrzehnte ausbleiben.
Auch ineffiziente Methoden der Wassergewinnung tragen zur Verschärfung der
Wasserkrisen bei. So sind Meerwasserentsalzungsanlagen keine Lösung, da sie
zu teuer, störanfällig und nur mit hohem Energiebedarf zu betreiben sind. Die
superreichen Golfstaaten können sich das noch leisten, für die Versorgung eines
großen Teils der Menschheit ist es aber keine Lösung.

Zuständig für das Wasserproblem ist die UNESCO, die jedes Jahr Wasserberichte
veröffentlicht. Demnach sind momentan 1,2 Mrd. Menschen ohne Zugang
zu sauberem Trinkwasser und doppelt so viele haben keine geregelte
Abwasserentsorgung. Ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Ländern, die unter
Wasserknappheit leiden. Die künstlich bewässerten Anbauflächen haben sich seit
1990 weltweit verfünffacht, und 68 % des verfügbaren Süßwassers fließt in die
Landwirtschaft, wovon wiederum 45 % durch undichte Rohrleitungen oder andere
Abflüsse verloren gehen. Bis zum Jahre 2025 wird sich laut einer Prognose der UN
der Wasserbedarf verdoppeln. Dann dürften 40 % der Weltbevölkerung unter
Wasserknappheit oder Wassermangel leiden.

Praktikable Lösungen kann es nur geben, wenn der Wassermangel nicht nur aus
einer geologischen, hydrologischen oder meteorologischen Sichtweise betrachtet
wird. Es müssen institutionelle und ökonomische Defizite beseitigt werden, die
eine gerechte Verteilung und insgesamt eine Effizienzsteigerung beim Zugang
und der Verteilung des Wassers für alle Menschen verhindern. Eines der Hauptübel
ist hierbei die Privatisierung. Dass hierdurch die Wasserversorgung für alle
Menschen garantiert, die Versorgung verbessert und die Kosten reduziert werden,
ist schlichtweg falsch. Der Referent sprach hierbei den Film „Bottled live“ an, der
symtomatisch für die Verlogenheit dieser neoliberalen These ist.
Die Filmdokumentation zeigt auf, dass es aus Gründen der Profitmaximierung
gerade nicht das Ziel des Unternehmens Nestle ist, alle Menschen in Pakistan mit
Wasser versorgen, sondern das reichlich in dem Land vorhandene Trinkwasser
durch Beschlagnahmung der Brunnen für sich zu vereinnahmen und einer kleinen
Oberschicht, die es sich leisten kann, teuer zu verkaufen.

Interessant ist die Tatsache, dass es einige Länder schaffen, trotz widriger Umstände
eine gute Wasserversorgung für die gesamte Bevölkerung herzustellen. Dabei wären
nicht nur sozialistische Länder wie Kuba, Venezuela und Bolivien zu nennen, auch
Staaten wie z.B. Costa Rica haben ihre Aufgaben diesbezüglich erledigt. Australien,
das von immer stärkeren Dürren heimgesucht wird, hat ein 5 Milliarden Dollar
Programm zur landesweiten Sanierung der Rohrleitungen aufgelegt, wohlgemerkt
alles unter staatlicher Kontrolle. Negativbeispiele sind Pakistan, das 50 Mal mehr
Geld für die Rüstung als für die Wasserversorgung der Bevölkerung ausgibt, und
Afghanistan, wo aufgrund exzessiver Korruption das Geld nicht dort ankommt, wo
es sinnvoll verwendet werden könnte.

Zum Abschluss des Vortrages kamen Lösungsansätze zur Sprache, wie man
Wasserkrisen überwinden kann. Es gibt eine Vielzahl von Lösungen, jedoch keinen
Königsweg. Eine Maßnahme wie z.B. der Bau von Stauseen kann in einem Teil
der Welt eine praktikable Lösung sein, an einer anderen Stelle auf der Erde aber
verheerende Auswirkungen haben. Gigantische Wasserspeicher wie der Drei-
Schluchten-Staudamm in China oder vergleichbare Projekte in Brasilien, bei denen
nicht nur die Wasserversorgung, sondern auch die Stromversorgung großer Städte
gesichert werden soll, sind hochproblematisch. Überhaupt nicht hinnehmbar ist
hierbei die Tatsache, dass jeweils an solchen Orten, die dort lebende Bevölkerung
entrechtet oder vertrieben wird bzw. indigene Völker wie z.B. im Regenwald
Brasiliens Opfer massiver Menschenrechtsverletzungen werden.

Weltweit müssen die Anbaupraktiken so geändert werden, dass die Verdunstung
des Wassers auf dem landwirtschaftlich genutzten Boden vermindert wird.
Terrassenanbau und Intervallflutung, eine direkte Wurzelbewässerung oder
Tropfbewässerungstechniken, die Beendigung der Regenwaldabholzung oder der
Anbau neuer Kulturpflanzen, die weniger Wasser verbrauchen, sind nur einige der
Maßnahmen, die unumgänglich sind.

Uranabbau in Afrika – Thema am 23.11.2010

Der Abbau von Uran in afrikanischen Ländern wird das Hauptthema beim nächsten Treffen des Nord-Süd-Forum am 23.11.10 sein. Der letzte Castor-Transport, der auch durch Südhessen rollte, hat die Aufmerksamkeit auf das Ende des Nuklearkreislaufs, die Endlagerung, gelenkt. Weniger bekannt ist der Anfang in den Uranminen.

Die deutschen Betreiber von Atomkraftwerken kaufen knapp die Hälfte des Brennstoffs in Frankreich, das wiederum bis zu 40% des Urans aus dem westafrikanischen Land Niger bezieht. Niger liegt bisher an 6. Stelle des Uranexportes in der Welt und wird weiter aufholen. Unter welchen Bedingungen wird dort Uran abgebaut?  Dazu gibt es zahlreiche Berichte. Zu fragen ist, ob nicht  auch die deutschen Energieunternehmen Verantwortung für die Arbeits- und Umweltbedingungen in dem bitterarmen afrikanischen Land haben?

Zweit wichtigstes afrikanisches Land bei der Urangewinnung ist Namibia mit 7% der Weltproduktion. Schon zu Apartheidzeiten wurden die Arbeitsbedingungen an der größten Mine, der Rössingmine, beklagt. Die Arbeitsbedingungen haben sich etwas gebessert, aber nicht ausreichend. Heute weist das Uranunternehmen auf die schlechte Lebensführung der Arbeiter und auf Aids hin, wenn es um Krankheiten und Todesfälle unter den Beschäftigten geht. Es ignoriert die Mängel beim Arbeitsschutz, den fallenden Grundwasserspiegel und das ausgasende Radom, die Chemikalien und radioaktiven Partikel, die vom Regen aus den Abraumhalden geschwemmt oder vom Wind im Land verteilt werden.

In mehr als einem Dutzend afrikanischer Länder sucht der französische Energiekonzern AREVA  nach neuen Uranminen. Der Bedarf an Uran ist nicht nur in Frankreich groß, auch Deutschland braucht wegen der Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken neue Uranvorkommen. Der Rohstoff ist knapp und wird um so teurer, je mehr Länder wie die Schwellenländer China und Indien sich mit den bisherigen Industrieländern um das rare Gut streiten werden.

Die Folgen des Abbaus in Afrika sind schwerwiegend: Gesundheitsschäden, Umweltverseuchung, Wasserverbrauch und soziale Unruhen.

Dorothea Kerschgens wird eine Einführung in das Thema geben und zur Diskussion anregen.
Das Nord-Süd-Forum trifft sich am Dienstag, 23.11. um 20 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Klostergasse 5a. Interessierte Gäste sind willkommen.

Weitere Informationen: www.nuclear-risks.org, www.wise-uranium.org, www.uranium-network.org, http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1267473/
(Sendung am 26.10.2010 – Die saubere Lösung -Vom Niger und deutschen Atomkraftwerken“)

Zwei gegen Monsanto – Gefahren der Ausbreitung genmanipulierter Pflanzen

Am 12.9.2010 sprach im Bürgerhaus im Auerbacher Kronepark der 79-jährige kanadische Farmer Percy Schmeiser über seine Erfahrungen mit Monsanto und über die Gefahr, die von genmanipulierten Pflanzen auch in Deutschland ausgeht.

Percy Schmeiser erhielt 2007 zusammen mit seiner Frau  Louise den Alternativen Nobelpreis  „für ihren Mut bei der Verteidigung der Biodiversität und der Rechte der Landwirte und dafür, dass sie die Perversität der gegenwärtigen Auslegung der Patent-Gesetzgebung in Bezug auf die Umwelt und die Moral aufzeigen und anprangern“.

Als Gefahren der Grünen Gentechnek stellte Schmeiser u.a. heraus:
Firmen maßen sich an, die Ernte von Bauern, deren Felder verunreinigt worden sind, für sich zu beanspruchen.
Schädliche Veränderungen können auf konventionelle gezüchtete Pflanzen übergreifen, z.B., dass Kartoffeln nsch dem Kochen schwarz werden.
Die künstlichen Gene können nicht nur in Pflanzen derselben Art eindringen, sondern in alle Pflanzen der Familie. D.h. gentechnisch veränderter Raps kann auch Senfpflanzen und Broccoli verändern.
In Kanada sei es inzwischen so, dass alle Raps-, Soja- und Baumwollanpflanzugen mehr oder minder kontaminiert seinen. Beim Mais seien etwa 80% der Pflanzungen betroffen.
Forschungsinstitute probieren öfter heimlich Genveränderungen aus, die gar nicht genehmigt sind. Die können auch allgemein übergreifen. Die Institute müssen also besser kontrolliert werden.
Am Schluss warnte Schmeiser, in Deutschland sei man noch recht ahnungslos. Jetzt aber sei es noch Zeit, sich gegen die Gentechnik zu wehren, wenn man verhindern wolle, dass man das kanadische Schicksal einer allgemeinen Kontamination erleide.
Zu den weiter gehenden Gefahren von Gentechnik für Biodiversität und Landwirtschaft vergleiche auch unseren Artikel vom 24.6.2010 zur Grünen Gentechnik.

Eine ausführliche Darstellung des Konflikts mit weiterführenden Materialien findet sich auf der Homepage von Percy Schmeiser (englisch).

31.5.13:

Monsanto gibt in Europa auf

Aber es steht zu befürchten, dass Monsanto wieder kommt (Kommentar)